Ein positiver Server-Absturz

Eine funktionierende IT ist wichtig, Server dazu zentral. Wir hatten gerade ein Serverproblem. Gut so.
Foto eines Servers im Beckmann Verlag
Sorry, im Querformat hätte das Serverfoto noch schlechter ausgesehen.

Server sind das Rückgrat jeder IT-Infrastruktur. Im Verlag haben wir noch einen physischen Server im Einsatz, der auf virtuellen Maschinen unsere ERP- und Buchhaltungssoftware sowie einen Terminalserver bereitstellt. Es ist ein modernes Gerät von Anfang 2026.

Letzten Samstag gegen 3 Uhr ist einer der virtuellen Server abgestürzt – und das gründlich. Ausgerechnet mitten in der Datensicherung trat das Problem auf, selbst unsere IT-Spezialisten konnten es nicht beheben. Am Ende half nur, die Datensicherung vom Freitag einzuspielen. Danach lief wieder alles wie gewohnt.

Das Gute im Schlechten

Klar, wir hatten etwas Ausfallzeit in einer Abteilung und zusätzliche Kosten. Aber nachdem sich die Aufregung gelegt hat, fallen uns zwei Dinge positiv auf:

  1. Das war der erste Serverausfall dieser Größenordnung seit Jahrzehnten! Da haben wir bei Planung und Umsetzung unserer IT offenbar vieles richtig gemacht.
  2. Die Datensicherung hat es möglich gemacht, den virtuellen Server unkompliziert wiederherzustellen. Wir testen unsere Datensicherung zwar regelmäßig, aber einen echten Ernstfall gab es bisher noch nicht. Umso beruhigender, dass im Ausfall-Fall alles funktioniert hat.

Ja, die IT-Kosten für Hardware, Software und Pflege erscheinen uns oft zu hoch.

Aber dieser Vorfall zeigt: Unsere Sorgfalt und Investitionen zahlen sich aus.

 

PS: Warum der Server abgestürzt war, ließ sich nicht mehr ermitteln. Genau die relevanten Logfiles ließen sich nicht mehr auslesen. Unser Dienstleister vermutet, dass es an einem Windows-Update des Servers lag, das inkompatibel mit der Software dieser virtuellen Maschine war.