Das Geheimis der roten und grünen Steckdosen

In jedem Raum des neuen Büros strahlen sie einen an: die roten und grünen Steckdosen. Meist liegen zwei direkt nebeneinander, in vielen Büros gibt es bis zu 6 solcher Pärchen. Wofür das Ganze?

Überall, in jedem Raum: weiße, grüne und rote Steckdosen.
Hierum geht es: den grünen und den roten Stromkreis.
Hierum geht es: den grünen und den roten Stromkreis.

Verschiedene Stromkreise sind normal und von der Elektrosicherheit her sinnvoll.

Wir haben zwei separate Stromkreise ins Büro einbauen lassen, die sich gemeinsam zentral ein- und ausschalten lassen.

  • Roter Stromkreis:
    Hier steckt alles drin, was zur PC Peripherie gehört. All die stromfressenden Standby-Geräte wie Monitore und Netzteile. Da kommt einiges bei uns zusammen.
  • Grüner Stromkreis:
    Alle sonstigen Standby-Geräte und unsere Deckenfluter. Mit unseren Deckenflutern beleuchten wir unsere Büros und die, die sich noch nicht mit Bewegunssensoren selbst ein- und ausschalten, werden zentral geschaltet. Hinzu kommt die Espressomaschine.
  • Die weißen sind die normalen Steckdosen, sie stehen ständig unter Spannung. Das ist z.B. für PCs wichtig, wenn die Nachts gewartet werden. Aber das Gros der Stecker steckt im roten oder grünen Stromkreis.

Zentral:

Zentral ist das Stichwort. Direkt neben dem Eingang haben wir einen Schlüsselschalter. Die erste Person morgens schaltet die Stromkreise an und schon beleuchten die ersten Stehlampen die Büros, die Espressomaschine heizt auf, Monitore und andere Stand-by Geräte summen los.
Und abends ist mit einem Schlüsseldreh wieder alles aus.

Ohne die zentrale Ein-/Ausschaltung würde das alles kaum Sinn ergeben.

Warum?

  • Sparen:
    Standby frisst Strom und bei der Vielzahl der Geräte summiert sich das.
  • Komfort:
    Wenn man nicht jedes einzelne Gerät an- und ausmachen muss, ist das ein deutlicher Komfortgewinn.
  • Sicherheit:
    Geräte die nicht am Stromnetz hängen, können keinen Ärger machen.

Kleine Sache, großer Effekt.